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Herzlich Willkommen auf der offiziellen Homepage des FC 05 Bergweiler e.V.

Wir freuen uns sehr Sie auf unserer Internetpräsenz begrüßen zu dürfen. Der FC 05 Bergweiler e.V. wurde im Jahr 2005 gegründet und umfasst neben einer Fußballabteilung auch die Bereiche Aerobic und Garde.

Diese Bereiche auszubauen und den Bedarf nach weiteren Aktivitäten oder Sportarten zu decken, ist unser Ziel in den nächsten Jahren. Ein Beachvolleyballfeld ist bereits 2015 hinzugekommen.

Wir werden Sie hier über alle Ergebnisse, Projekte und Aktivitäten beim FC 05 Bergweiler e.V. informieren und auf dem Laufenden halten. Gerne freuen wir uns auch, Sie z.B. bei einem unserer Heimspiele der 1. Mannschaft am Sportplatz oder bei Auftritten der Garde begrüßen zu dürfen.

keine Veranstaltungen

FuPa Rheinland - News

  • Unbeschwert soll es weitergehen
    Nach der Zittersaison und dem früher als eigentlich geplanten Trainerwechsel von Ansgar Reimann zu Markus Stein hat sich die SG Thalfang im Mittelfeld der Liga stabilisiert.
  • Bezirksliga Mitte - Der 10. Spieltag
    [MATCH-HEADER-7992430] Bezirksliga MitteFr, 18.10.19 20:00 Uhr|10.
  • „Wir sind derzeit nicht B-Liga-tauglich“
    Nur ein Punkt aus neun Spielen. Woran liegt die bislang so schwache Ausbeute? KOSTER Wir haben ein personelles Problem und mit vier bis fünf Leuten eine schwache Trainingsbeteiligung. Beim letzten Auswärtsspiel beim FC Metterich (2:5) haben elf Spieler gefehlt. So musste ich mit 43 Jahren und dem genauso alten  Bodo Schmitz nochmals in der Abwehr aushelfen. Wir haben mit Stefan Neukirch nach Großkampen und Sebastian Denter nach Weinsheim wichtige

Sport 1 - Fußball Bundesliga News

  • Ranking: Welcher Klub verschleißt die meisten Trainer?

    Der Trainer-Verbrauch der Bundesliga seit 2000 zum Durchklicken:

    Noch ist in der laufenden Bundesliga-Saison kein Trainer entlassen worden. Doch angesichts der Zahlen der letzten 19 Jahre ist es nur eine Frage der Zeit.

    Doch die Vereine haben unterschiedliche Konstanz auf dem Trainerposten. Beim Klub mit dem größten Trainer-Verschleiß versuchten sich insgesamt 23 Männer.

    Ein Verein ist mit lediglich vier verschiedenen Coaches das andere Extrem.

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    SPORT1 zeigt das Ranking der aktuellen Bundesliga-Vereine und deren Trainer-"Verschleiß".

  • Drexler: "Diese Stolpersteine haben mich geprägt"

    In der Aufstiegssaison 2018/19 war Dominick Drexler einer der Garanten für den Aufstieg des 1. FC Köln in die Bundesliga. Neun Tore und 17 Assists steuerte der offensive Mittelfeldspieler bei. Im deutschen Oberhaus läuft es für Drexler und seine Kölner noch nicht nach Wunsch. Vier Punkte nach sieben Spielen bedeuten Platz 17.

    Zuletzt fehlte der 29-Jährige mit einem Muskelfaserriss im Bundesliga-Spiel gegen Schalke 04. Warum Drexler weiter optimistisch bleibt, und was der offensive Mittelfeldspieler am 1. FC Köln so schätzt, erzählt er im exklusiven Gespräch mit SPORT1.

    Kölner wollen Schwung von Schalke mitnehmen

    Der 1:1-Last-Minute-Ausgleich gegen Schalke brachte die Kölner zwar in der Tabelle nicht wirklich voran. Doch psychologisch gesehen war dieser Punkt gegen die Königsblauen enorm wichtig für die kommenden Wochen. "Ich glaube, dass solche Punkte sehr gut für die Moral und den Teamgeist sind", sagt Drexler.

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    Drexler sah gegen die aufstrebenden Schalker ein ausgeglichenes Spiel. "Das Spiel sollte uns sehr positiv stimmen. Wir haben gesehen, dass wir mit Bundesliga-Mannschaften mithalten können." Nach fünf Pleiten in den sechs Spielen zuvor, eine wichtige Erkenntnis für die Kölner. 

    Drexler fordert von der Mannschaft für die nächsten Wochen noch mehr Engagement: "Wir müssen, wie es der Trainer sagt, noch mehr investieren. Das ist die Aufgabe der nächsten Wochen."

    "Trainer sehr wichtiger Faktor"

    Obwohl die Punkte gegen die starken Gegner ausblieben, bleibt Drexler positiv. Der Klassenerhalt sei das Ziel. In der Tat kommen erst nach der Länderspielpause die Spiele, in denen der FC zeigen muss, dass er erstligareif ist. 

    Für Drexler ist der Trainer ein wichtiger Faktor, der die Stimmung im Team beeinflusst: "Man darf mit seinen Gedanken in solch einer Phase nicht in eine Negativspirale kommen. Der Trainer wirkt da schon dagegen. Das ist wichtig, damit wir den Spaß nicht verlieren."

    Für Achim Beierlorzer gäbe es keine Alternative zum Optimismus. Er lebe das so vor. Als Jonas Hector auf Schalke das 1:1 erzielte, explodierte der Köln-Coach förmlich und stürmte auf den Platz. Scheint etwas Wahres dran zu sein, an Beierlorzers Optimismus.

    1. FC Köln ist Drexlers "Heimatverein"

    Angesprochen auf den Verein und das Umfeld schwärmt Drexler: "Ich wollte immer in so einem Verein wie dem 1. FC Köln spielen. Für mich als Bonner ist es ja auch eine Art Heimatverein. Ich bin sehr froh, hier zu sein und das alles miterleben zu dürfen."

    Der 29-Jährige sieht sich selbst und die Mannschaft in den kommenden Spielen in der Pflicht, für ein gutes Vereinsgefühl zu sorgen: "In der Bundesliga werden einzelne Fehler sehr schnell bestraft. Wir müssen als Mannschaft agieren und bereit sein, den Fehler des Kollegen auszubügeln." 

    Ob Drexler selbst schon beim nächsten Spiel mitwirken kann, entscheidet sich erst zum Ende der Woche. Beim Kellerduell gegen den SC Paderborn soll endlich ein Sieg her. (Bundesliga: 1. FC Köln - SC Paderborn, am Sonntag ab 15.30 Uhr im LIVETICKER)

    Weg in die Bundesliga war nicht einfach

    Sowohl der Weg zum Zweitligaspieler als auch der zum Erstligaspieler war für Drexler kein einfacher. "Das Fußballgeschäft ist auf jeder Ebene sehr schwer, von Etappe zu Etappe hadert man auch mal mit sich", erklärt der Offensivspieler.

    Viele talentierte Spieler schaffen den Sprung in die Bundesliga nicht. "Du bist immer abhängig von anderen Spielern, Trainern, auch von Verletzungen. Da gibt es immer wieder Rückschläge und nicht jeder erreicht auch sein Ziel", so Drexler und erklärt seinen kuriosen Doppel-Wechsel.

    Der kuriose Doppel-Wechsel von Drexler

    Für die Saison 2018/19 unterschrieb Drexler erst in Dänemark beim FC Midtjylland, um sich "finanziell abzusichern". Drei Wochen, nachdem sein Vertrag bei den Dänen begonnen hatte, wechselte er aber für 4,5 Millionen Euro zum 1. FC Köln. "Ich habe dann mit Kiel eine sehr gute Rückrunde gespielt und dann war auch das Interesse aus Deutschland groß. Ich wollte mich ursprünglich frühzeitig absichern", verrät der 29-Jährige.

    Einen großen Teil seiner Karriere hat Drexler seinem früheren Trainer Markus Anfang zu verdanken: "Auch dass ich jetzt hier in Köln bin, habe ich ihm zu verdanken."

    Denn auf dem Weg zum Bundesliga-Profi musste er einige Steine aus dem Weg räumen: "Diese Stolpersteine haben mich geprägt und ich bin sehr froh darüber. Ich glaube, dass mir der Verlauf meiner Karriere nach eben jener helfen wird. Auch im normalen Berufsleben ist es wichtig, hart zu arbeiten und auch mal zurückzustecken, um seine Ziele zu erreichen", erzählt Drexler.

    Mittlerweile genießt der gebürtige Bonner seinen Fußballer-Traum und sei "froh, dass meine Fußballkarriere eine Art 'Happy End' genommen hat." Sein Kampfeswille hat sich letztlich ausgezahlt und diese Erfahrung könnte im Abstiegskampf der Kölner noch sehr wichtig werden.

  • Das denkt Nübel über den Torwartzoff im DFB-Team

    Torwart-Juwel Alexander Nübel vom FC Schalke 04 erklärt exklusiv im zweiten Teil des SPORT1-Interviews, weshalb Coach David Wagner gegen Paderborn genauso spielen lässt wie gegen den FC Bayern.

    Der neue Schalke-Kapitän nimmt zudem Stellung zum Duell zwischen Manuel Neuer und Marc-André ter Stegen.

    Des Weiteren spricht das 23 Jahre alte Torwart-Talent über seine Zukunft im DFB-Team, die EM 2020 und die Olympischen Spiele in Tokio.

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    SPORT1: Herr Nübel, unter David Wagner gibt es viele Umschaltmomente, ein lebendiges und dynamisches Spiel. Ist es hilfreich, dass er klare Vorgaben gibt? Das Spiel wirkt ein wenig einfacher als in der Vorsaison.

    Alexander Nübel: Wir haben unsere klaren Prinzipien, dazu gehört in jedem Fall das Pressing, dennoch passen wir uns an jeden Gegner taktisch an. Die grundsätzlichen Sachen spielen jedoch beim Gegner keine Rolle. Wir versuchen gegen Bayern genauso zu spielen wie gegen Paderborn und das ist ein Faktor, der für viele eine Rolle spielt. Man hat richtig Bock, vorne drauf zu gehen und man will die Gegner dazu zwingen, Fehler zu machen. So spielen wir das in Leipzig, genau wie zuhause gegen Köln. Das spielt dann keine Rolle.

    Nübel über mehr Respekt und das Revierderby

    SPORT1: Gegen Köln hat Ihre Mannschaft, speziell in der zweiten Halbzeit, ein gutes Spiel absolviert, die Führung aber dennoch aus der Hand gegeben. Ist diese Partie ein gutes Beispiel für das "neue" Schalke und dafür, was noch verbessert werden muss?

    Nübel: Auf jeden Fall. Dieses Spiel hat gezeigt, wie die Entwicklung bereits in den vorherigen Partien war. Unsere erste Halbzeit war nicht gut, wir hatten nicht viele Lösungsmöglichkeiten im Spielaufbau aber auch im Ballspiel. In der zweiten Halbzeit haben wir in den tiefen Räumen besser Fußball gespielt und hatten gute Möglichkeiten. Bei diesem Spiel hat man gut gesehen, dass wir innerhalb von 90 Minuten eine gute Entwicklung zeigen können. Dass man am Ende das Spiel aus der Hand gibt und nur Unentschieden spielt, passiert. Im Spiel zuvor gegen Mainz haben wir am Ende noch gewonnen. Meistens gleichen sich solche Dinge in einer Saison immer wieder aus.

    SPORT1: Am Sonntag spielt Schalke gegen Hoffenheim. Haben Sie den Eindruck, dass die Gegner Ihrem Team mehr Respekt entgegenbringen als im letzten Jahr? Vielleicht sogar etwas vorsichtiger spielen?

    Nübel: Das glaube ich schon. Die anderen Teams sehen, wie viel Mentalität in unserer Mannschaft steckt, dass wir richtig Bock haben auf Fußball und vorne anlaufen bis zum Geht-nicht-mehr. Das macht es für jeden Gegner sehr, sehr schwer. Insofern glaube ich schon, dass sie uns genau anschauen werden.

    SPORT1: In zwei Wochen steht das Revierderby auf dem Programm, gerade da kommt es besonders auf die Mentalität an. Was macht Schalke diesbezüglich so stark?

    Nübel: Wir sind eine eingeschworene Einheit. Aber das Derby gegen Dortmund muss man immer ausklammern. Bei diesem Spiel spielt es keine Rolle, was davor gewesen ist, auch der Tabellenstand spielt oft keine Rolle. Deswegen stehen diese beiden Spiele in der Saison ein wenig gesondert da. Trotzdem waren wir in den Spielen zuvor alle füreinander da. Wir laufen alle sehr viel und so macht es viel Spaß, wenn man am Wochenende spielen darf.

    Schalke-Kapitän ist Tedesco "sehr dankbar"

    SPORT1: Sie wurden in der vergangenen Saison die Nummer eins auf Schalke. Dafür verantwortlich war Domenico Tedesco. Der hat inzwischen einen neuen Job. Hat es Sie überrascht, dass er ein Engagement in Moskau angenommen hat?

    Nübel: Nein, denn er ist sehr weltoffen, er will alles aufsaugen. Für mich war klar, dass er nicht nur in Deutschland Trainer sein wird, sondern auch international. Dass es ausgerechnet Russland geworden ist, hätte ich so nicht gedacht, aber dass es irgendwo in Europa der Fall sein wird, das war von vornherein klar.

    SPORT1: Unter Tedesco wurden Sie zur Nummer eins, später dann Kapitän, dann kam die Trennung. Gab es überhaupt Zeit, das alles zu verarbeiten?

    Nübel: Das zeigt gut, wie schnelllebig das Fußballgeschäft ist. Für mich war es ein Vorteil, dass es bei der Mannschaft nicht gut lief, ansonsten wäre ich nicht reingekommen. So habe ich die Chance bekommen, die Rückrunde zu spielen. Es war dennoch schwierig, alles richtig wahrzunehmen, weil viel auf mich eingeprasselt ist. Aber ich habe mich trotzdem jedes Wochenende gefreut zu spielen. Ich habe versucht alles aufzusaugen. Dass der Trainer am Ende entlassen wurde, war hart, auch für mich, weil er mich reingeschmissen hat - und dafür bin ich sehr dankbar. Aber leider habe ich auf Schalke jede Saison einen neuen Trainer bekommen. Es ist leider so, dass es immer sehr, sehr schnell gehen kann.

    HIER geht's zum ersten Teil des Nübel-Interviews: So plant Nübel seine Zukunft

    SPORT1: Hat es Sie überrascht, dass Sie Kapitän geworden sind?

    Nübel: Davon ausgegangen bin ich nicht, aber ich kann gut einschätzen, wie mein Standing in der Mannschaft ist. Ich bin eher der ruhige Typ, kann aber alles subjektiv gut betrachten. Deswegen hat es mich sehr gefreut und es war eine riesige Ehre, dass der Trainer mich ausgewählt hat.

    SPORT1: Was hat sich seitdem für Sie verändert?

    Nübel: Ich habe mehr Verantwortung innerhalb der Mannschaft und ich gebe mehr Interviews. Ansonsten hat sich nicht viel verändert, denn ich bin der Gleiche geblieben.

    SPORT1: Müssen Sie während oder nach dem Spiel mehr sagen? Führen Sie auch Einzelgespräche?

    Nübel: Wir als Mannschaftsrat sind Ansprechpartner. Meine Kollegen helfen mir dabei sehr, denn sie haben sehr viel Erfahrung. Ansonsten halte ich durchaus mal eine Ansprache vor dem Spiel, aber grundsätzlich habe ich mich nicht verändert. Es ist alles ähnlich geblieben, denn ich will auch authentisch bleiben. Wenn ich auf einmal rumschreie, dann nehmen mich die meisten nicht mehr ernst. Dass ich jetzt mehr Verantwortung habe, wollte ich, denn daran kann man wachsen.

    Nübel über DFB-Team und Manuel Neuer

    SPORT1: Wenn man an die großen Kämpfe in der Nationalmannschaft um das Trikot mit der Nummer eins denkt, sei es Uli Stein, Toni Schumacher, Jens Lehmann oder Oli Kahn, bekommt man den Eindruck, dass das richtig verbissene Typen sind.

    Nübel: Früher war es noch extremer. Ich habe damals die Sache zwischen Jens Lehmann und Oliver Kahn mitbekommen. Ich glaube, da gab es häufig Momente, wo sich beide angeschwiegen haben. Bei uns hat sich das ein wenig weiterentwickelt. Ich bin so aufgewachsen, dass wir uns gegenseitig unterstützt haben. Vor allem Ralf Fährmann hat mir riesig geholfen, als ich zu Schalke gewechselt bin und dafür bin ich sehr, sehr dankbar. Es ist nicht einfach, wenn du als junger Kerl zu einem Riesen-Klub wechselst, dass du wirklich jemanden findest, den du alles fragen kannst, und der dir hilft. Dass ich dann noch jemanden gefunden habe, der die gleiche Position spielt, das war sehr hilfreich für mich.

    SPORT1: Marc-André ter Stegen hat kürzlich geäußert, dass er häufiger in der Nationalmannschaft spielen will. Auch von Manuel Neuer und dem FC Bayern gab es Reaktionen. Wie nehmen Sie so etwas wahr?

    Nübel: Ich glaube intern spielt das keine große Rolle. Das wurde nur aufgebauscht von den Medien. Marc spielt bei Barcelona, da ist es klar, dass er auch in der Nationalmannschaft spielen will. Aber er hat einen guten Konkurrenten an der Seite.

    SPORT1: Ist es nicht auch ein Stück weit Berechnung, wenn ter Stegen darauf hinweist, dass Neuer in Deutschland spielt und über ihn hierzulande deutlich mehr berichtet wird.

    Nübel: Ich glaube, dass sich der Bundestrainer nicht von einem medial aufgebauten Druck beeinflussen lässt. Auch in den Vereinen wird es nicht passieren, dass man sich über die Medien unter Druck setzen lässt. So einfach ist das nicht. Ich denke nicht, dass das in diesem speziellen Fall eine Rolle gespielt hat. Der Bundestrainer und der Torwarttrainer wissen ganz genau, welche Leistungen er im Ausland bringt. Es spielt keine Rolle, ob du in Deutschland, Spanien oder England spielst.

    EM und Olympia als großes Ziel

    SPORT1: Wenn Kollegen loben, muss man dies nicht selbst tun. Neuer hat Sie gelobt. Wie ist das bei Ihnen angekommen?

    Nübel: Ich freue mich über jedes Lob, vor allem über ein qualitativ gutes. Er hat Ahnung vom Fußball und vom Torwartspiel, deswegen freut mich das sehr.

    SPORT1: Es war zuletzt Länderspielpause. Auch wenn Sie bereits erklärt haben, dass Sie die freie Zeit gut nutzen können. Denken Sie trotzdem bereits darüber nach, wie es wäre in diesen Zeiten mit der Nationalmannschaft unterwegs zu sein?

    Nübel: Natürlich. Meistens ist es so, dass man Sachen vermisst, die man nicht mehr hat. Vergangenes Jahr durfte ich in jedem Quartal zur U21, das habe ich schon vermisst, aber ich nehme die zwei, drei freien Tage auch gerne mit. Planungen bezüglich Nationalmannschaft habe ich aber noch nicht.

    SPORT1: Im nächsten Jahr steht eine Europameisterschaft an. Nachdem der Bundestrainer über Sie gesprochen hat, bestünde für Sie ja durchaus die Chance, als Nummer drei mitzufahren. Wäre das eine Erfahrung, die Sie gerne machen möchten?

    Nübel: Na klar, das steht nicht zur Debatte. Nächstes Jahr ist aber auch Olympia. Ich schaue mir gerne auch andere Sportarten an. Olympia ist das Größte, nicht für einen Fußballer, aber für alle anderen Sportarten – vor allem für die Leichtathletik. Das steht noch an und das ist ein riesiges Turnier.

    Selbstironie und Späße im Schalker Team

    SPORT1: Suat Serdar sagte, dass Sie ein ruhiger Typ sind, abseits aber auch sehr lustig sein können.

    Nübel: Ich bin sehr oft ironisch und sarkastisch, das muss man aber auch verstehen. Manche verstehen es aber nicht ganz. Wenn man mich länger kennt, dann kennt man meinen Humor und dann kann man sehr viel Spaß mit mir haben.

    SPORT1: Ziehen Sie manchmal Kollegen durch den Kakao oder nehmen Sie sich selbst auf die Schippe?

    Nübel: Beides. Aber am liebsten andere.

    SPORT1: Kommt das bei den Kollegen gut an oder erntet man auch einmal skeptische Blicke?

    Nübel: Ich glaube es gehört bei uns im Fußballgeschäft dazu, dass du ironisch sein und auch manchmal einstecken musst. Aber das ist bei jedem so. Da spielt es keine Rolle, dass du Kapitän bist. Das habe ich davor genauso gemacht, da habe ich mich nicht verändert.

    SPORT1: Selbstironie ist vielleicht dennoch nicht so ganz ausgeprägt im Profifußball.

    Nübel: Das nicht, es ist aber hilfreich, wenn man selbstironisch ist.

  • Das sind die Schwachstellen des Favre-Systems

    Borussia Dortmund schlitterte in den vergangenen Wochen in eine sportliche Krise. Dreimal in Folge spielte der BVB in der Bundesliga nur 2:2, was den hohen Ansprüchen des Vereins nicht genügen kann. (Tabelle der Bundesliga)

    Ein Mann steht dabei besonders in der Kritik: Cheftrainer Lucien Favre. Die Bundesligisten scheinen den Schweizer immer besser entschlüsselt zu haben. Was genau sind die Schwachstellen des Favre-Systems?

    Das System der Dortmunder ist momentan vor allem von zwei Dingen geprägt: vielen Ballbesitzphasen und einer tiefen Verteidigung. Beide Merkmale nutzen Gegner zum eigenen Vorteil. Der BVB möchte – insbesondere, wenn er nicht in Führung liegt – den Ball ungerne hergeben. Dieses Verhalten hat damit zu tun, dass Favre die Kontrolle über das Geschehen behalten will.

    Keine Rhythmuswechsel im BVB-Spiel

    Allerdings bleibt die Mannschaft dabei auch oft in einem gleichbleibenden Trott. Angriffe ähneln sich und sind vom Gegner leicht zu verteidigen. Die wichtigsten Dortmunder im Spielaufbau werden in Manndeckung genommen und Passwege im Zentrum blockiert. Gerade dann fällt dem BVB wenig ein. Und er ist selten in der Lage, das Tempo durch ein paar schnelle Passabfolgen und Sprints zu erhöhen und den Gegner zu überraschen.

    Zudem ist Favre ein Verfechter der Strategie, wonach nicht viele Torschüsse, sondern nur die aussichtsreichsten Torschüsse zum Erfolg führen. Er verlangt von seinen Spielern, dass sie gegebenenfalls auch Angriffe abbrechen, wenn sie sich in keiner guten Feldposition befinden oder keinen Weg in den Strafraum finden, statt einfach mal aus suboptimaler Position einen Schuss zu wagen.

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    Das führt zu einigen Rückpässen und untermauert das Bild des eher risikoarmen Spielstils der Dortmunder. "Unsere Ballbesitzphasen sind in Ordnung, aber ohne jede Gefahr für den Gegner", konstatierte Marco Reus nach dem 2:2 gegen den SC Freiburg am 7. Spieltag.

    Tiefes Verteidigen ist kontraproduktiv

    Natürlich kommt der BVB trotz dieser Probleme regelmäßig zum Torerfolg. Dafür ist die individuelle Qualität mit Reus und einigen anderen schlichtweg zu groß. Aber Torerfolge verschlimmern zumeist noch die taktischen Probleme der Dortmunder – so absurd das klingen mag. Denn insbesondere in Führung liegend zieht sich die Mannschaft oftmals stark zurück und verteidigt in tiefer Grundposition.

    Das ist nicht ungewöhnlich für ein Favre-Team, wie vorherige Stationen seiner Trainerlaufbahn gezeigt haben. Aber der BVB ist nicht dafür gemacht, im tiefen 4-4-2 den eigenen Strafraum zu verteidigen. Offensivspieler wie Jadon Sancho oder Julian Brandt fühlen sich in solch einem System nicht wohl. Sie wollen viel lieber proaktiv verteidigen und schnellstens wieder an den Ball gelangen.

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    Zudem sind die beiden Viererketten im 4-4-2 sehr kompakt gestaffelt. Das heißt, die Dortmunder decken vor allem die Mitte ab und lassen die Flügel ein Stück weit offen. Doch gerade über die Flügel haben sie in den letzten Wochen – etwa gegen Eintracht Frankfurt und den SC Freiburg – in Führung liegend Gegentore kassiert. Gegner wissen, dass sie am besten mit mehreren Flügelspielern auf der Außenbahn angreifen. Gerade mit nachstoßenden Bewegungen von Außenverteidigern, die also mit etwas Verzögerung nach vorn sprinten, hat der BVB seine Probleme.

    Borussia Dortmund mit Pressing erfolgreich

    Der eher behäbige Angriffsstil sowie die vorsichtige, teils passive Verteidigungsweise ergeben momentan ein Bild, das eben auch schon die Frage aufwarf, ob es bei den Dortmundern an Mentalität und Einstellung mangelt. Dabei spielen sie eigentlich mehr oder weniger nach den Vorstellungen Favres.

    Interessanterweise hat der BVB in dieser Saison aber auch schon bewiesen, dass er anders auftreten kann. Gegen Bayer Leverkusen zum Beispiel lieferte er sich ein Pressingduell und gewann die Partie mit 4:0. Grundsätzlich sind die Ergebnisse für Dortmund immer besser, wenn sie hohes und aggressives Pressing spielen und damit auch Konterangriffe forcieren.

    Dem BVB liegt vor allem schneller Fußball mit offenen Räumen, in die die tempostarken Angreifer hineinstoßen können. Natürlich wird nicht jeder Gegner diese Räume freiwillig gewähren. Aber Favre bleibt bis jetzt den Beweis schuldig, ob er überhaupt einen Matchplan für diesen schnellen Fußball hat.

  • BVB gegen Borussia ohne Alcácer

    Borussia Dortmund muss im richtungsweisenden Bundesliga-Spiel am Samstag gegen Tabellenführer Borussia Mönchengladbach erneut ohne Stürmer Paco Alcácer auskommen.

    Der Spanier steht nach seiner Achillessehnenreizung weiterhin nicht zur Verfügung. "Für Paco Alcácer komme das Spiel "zu früh", sagte Trainer Lucien Favre auf der Pressekonferenz am Donnerstag.  (Bundesliga: Borussia Dortmund - Borussia Mönchengladbach, Samstag ab 18:30 Uhr im LIVETICKER

    Auch Łukasz Piszczek (34) wird weiterhin fehlen. Der Pole hatte sich gegen den SC Freiburg (2:2) einen Muskelfaserriss zugezogen. 

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    Schulz wieder dabei

    Positive Nachrichten gibt es dagegen von Nico Schulz. Der Nationalspieler steht nach seiner Bänderverletzung hinten links wieder zur Verfügung.

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